Asiatische Hornissen in Neu-Moresnet
Ein Kuriosum der Geschichte: Neu-Moresnet gehörte bis 1919 zum neutralen Gebiet Moresnet, einem winzigen Staatsgebilde, das ein Jahrhundert lang zwischen Preußen und den Niederlanden beziehungsweise Belgien geteilt verwaltet wurde. Heute ist der Ort ein ruhiger Wohnteil der Gemeinde Kelmis — mit einer Bausubstanz, die für uns als Schädlingsbekämpfer durchaus relevant ist: viele Häuser aus der Zeit um 1900, dazu Höfe mit Nebengebäuden und jüngere Lückenbebauung.
Alte Dachstühle mit Naturschiefer, ausgebaute und nicht ausgebaute Speicher, Hohlräume hinter historischen Fassaden: Genau dort setzen sich Wespenvölker fest, oft unbemerkt bis in den Hochsommer. Wer ab Juli einen stetigen Ein- und Ausflug an Traufe, Giebel oder Kellerschacht beobachtet, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit ein aktives Nest — und sollte es keinesfalls mit Hausmitteln behandeln, denn eingesperrte Völker suchen sich Wege ins Hausinnere.
Zur grünen Seite hin grenzt Neu-Moresnet an das Göhltal und die Wälder Richtung Moresnet und Plombières, wo die Asiatische Hornisse inzwischen fest etabliert ist. Wir behandeln beide Arten mit zugelassenen Bioziden und der passenden Technik, von der Bodennisthöhle bis zum Kronennest in 20 Metern. Kelmis und Hergenrath liegen auf derselben Route — die Anfahrt ist im Festpreis enthalten.
Warum schnelles Handeln in Neu-Moresnet wichtig ist
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) ist eine invasive Art, die sich seit einigen Jahren rasant in Ostbelgien und damit auch in Neu-Moresnet ausbreitet. Ein einzelnes Sekundärnest kann bis zu 15.000 Arbeiterinnen umfassen und ein komplettes Bienenvolk in wenigen Tagen dezimieren.
Je früher ein Nest entdeckt und gemeldet wird, desto besser. Besonders im Frühjahr sind die Primärnester noch klein (Tennisball-Größe) und befinden sich oft an zugänglichen Stellen wie Schuppen, Carports, Gartenhäusern oder Dachvorsprüngen. Ab Juli wachsen die Sekundärnester rasch in große Höhen (oft 10–20 Meter in Baumkronen).
Unser Vorgehen in Neu-Moresnet
- Kontakt: Rufen Sie uns an (+32 (0) 494/69.12.48) oder schicken Sie ein Foto per WhatsApp. Wir bestimmen die Art kostenlos.
- Angebot: Nach Beschreibung von Standort und Höhe erhalten Sie direkt einen Richtpreis.
- Einsatz: Mit Schutzausrüstung und spezieller Teleskoplanze für hoch gelegene Nester.
- Behandlung am Nest: Die Methode wirkt ausschließlich auf das Hornissennest — Ihre Bienen und andere Insekten bleiben geschützt.
- Meldung: Auf Wunsch melden wir das Nest für Sie auf observations.be und bei der Gemeinde Neu-Moresnet.
Versuchen Sie niemals, sich zu nähern oder selbst einzugreifen. Halten Sie mindestens 10 Meter Sicherheitsabstand. Rufen Sie uns direkt an: +32 (0) 494/69.12.48
Preise für Nestvernichtung in Neu-Moresnet
- Primärnest (Frühjahr, Tennisball- bis Melonengröße, zugänglich): ab 120 €
- Sekundärnest in moderater Höhe (bis 8 m): 150 – 200 €
- Sekundärnest in großer Höhe (Baumkrone, über 8 m): 200 – 350 € je nach Komplexität
Alle Preise beinhalten Anfahrt, Behandlung und Nachkontrolle. Ein verbindliches Angebot erhalten Sie telefonisch.